OpenAI führt Anzeigen in ChatGPT-Gesprächen in Indien ein
OpenAI hat Anzeigen in seinem KI-Chatbot ChatGPT in Indien eingeführt. Die neue Funktion zeigt gesponserte Nachrichten am Ende von Gesprächen und erweitert so die Reichweite von Werbung auf KI-Tools.

OpenAI hat Werbung in seinen KI-Dienst ChatGPT in Indien eingeführt. Dies ist das erste Mal, dass gesponserte Nachrichten direkt in Nutzergesprächen erscheinen.
Dieser Schritt markiert eine bedeutende Veränderung in der digitalen Werbung, da Werbeflächen von traditionellen Suchmaschinen und sozialen Medienplattformen auf konversationelle KI-Anwendungen ausgeweitet werden. OpenAI gibt an, dass über 50 Marken an der anfänglichen Einführung teilnehmen, darunter Agenturpartner wie WPP und Omnicom.
Die Anzeigen werden für Nutzer der kostenlosen und Go-Stufen sichtbar sein, während kostenpflichtige Abonnements wie Plus, Pro, Business, Enterprise und Education eine werbefreie Erfahrung bieten. Unternehmen können den Ads Manager von ChatGPT zur Selbstbedienung nutzen, mit täglichen Budgets ab 725 Rupien in Indien.
OpenAIs Begründung für das neue Werbemodell liegt darin, dass immer mehr Nutzer Informationen suchen und Kaufentscheidungen über ChatGPT statt über traditionelle Suchmaschinen treffen. Das konversationelle Format bietet Werbetreibenden reichen Kontext bezüglich der Nutzerbedürfnisse, Budgets und Präferenzen, was die Auslieferung gezielterer Werbung ermöglicht.
Das neue Modell zielt darauf ab, die Vorteile von Suchanzeigen mit dem aus Gesprächen gewonnenen Kontext zu verbinden. Anzeigen werden klar als gesponserte Nachrichten gekennzeichnet und visuell von den Antworten von ChatGPT getrennt. OpenAI versichert, dass Anzeigen die generierten Antworten der KI nicht beeinflussen und Werbetreibende keinen Zugriff auf Nutzergespräche oder persönliche Daten erhalten. Anfangs werden Anzeigen von sensiblen oder regulierten Themen wie psychischer Gesundheit und Politik sowie von Nutzern, die als Minderjährige identifiziert werden, ausgeschlossen.