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Technologie

OpenAI formuliert politischen Rahmen für US-Wahl 2028

OpenAI-Manager Chris Lehane fordert ein neues politisches Konzept für KI und nutzt historische Vergleiche zum New Deal, um wirtschaftliche Ängste der Wähler zu adressieren.

4. November 2026
OpenAI formuliert politischen Rahmen für US-Wahl 2028

Chris Lehane, Leiter für globale Angelegenheiten bei OpenAI, hat ein Grundsatzpapier veröffentlicht, das die Rolle der künstlichen Intelligenz in der US-Politik vor der Präsidentschaftswahl 2028 thematisiert. Er drängt Politiker dazu, einen „dritten Weg“ einzuschlagen, der den technologischen Fortschritt mit dem wirtschaftlichen Wohlergehen der Bevölkerung in Einklang bringt.

In Anlehnung an den New Deal der 1930er Jahre unter Franklin D. Roosevelt schlägt Lehane fünf politische Prioritäten vor, darunter Arbeitnehmerschutz, Bildungsreformen und den Ausbau der Rechenzentrumsinfrastruktur. Dies stellt eine deutliche Abkehr von der bisherigen Lobbyarbeit des Unternehmens dar, die sich vorwiegend auf die Beschleunigung der Entwicklung konzentrierte.

Analysten weisen jedoch darauf hin, dass die Vorschläge primär den kommerziellen Interessen von OpenAI dienen. Kritiker, wie Kate Brennan vom AI Now Institute, bezeichnen die Analogie zum New Deal als historisch ungenau und problematisch, da sie von einem profitorientierten Unternehmen zur Steuerung der politischen Agenda genutzt werde. Es bleibt unklar, wie die Vorschläge die Verantwortung der Unternehmen für die wirtschaftlichen Folgen der KI-Automatisierung regeln sollen.

Originalquelle: techcrunch.com