OpenAI stellt sein fortschrittlichstes KI-Modell GPT-6 Astra vor
OpenAI hat das neue KI-Modell GPT-6 Astra veröffentlicht, das darauf ausgelegt ist, Aufgaben autonomer mit Computern auszuführen. Das Modell erreicht laut Unternehmen hohe Werte bei Schlussfolgerungen und professionellen Aufgaben.

San Francisco – Das KI-Unternehmen OpenAI hat sein neuestes Spitzenmodell, GPT-6 Astra, vorgestellt. Ziel ist es, KI-Systeme zu entwickeln, die Computer nutzen und Aufgaben autonomer ausführen können. OpenAI bezeichnet Astra als sein bisher leistungsfähigstes Modell.
Das Modell unterstützt Schlussfolgerungen auf verschiedenen Ebenen und verfügt über ein Kontextfenster von 1,05 Millionen Tokens mit einer maximalen Ausgabe von 128.000 Tokens. Laut OpenAI kann Astra autonom Webseiten navigieren, mit Software interagieren, Dokumente und Tabellenkalkulationen bearbeiten, Code schreiben und testen sowie andere mehrstufige Arbeitsabläufe bewältigen. Es wird als signifikante Verbesserung für KI-Schnittstellen angepriesen.
OpenAI gibt an, dass Astra hohe Ergebnisse auf Benchmarks wie FrontierMath Tier 4 (98 %) und ARC-AGI-3 (99,9 %) erzielt hat. Das Unternehmen behauptet, das Modell bewältige anspruchsvolle professionelle Arbeiten mit beispielloser Geschwindigkeit, Genauigkeit und Urteilsvermögen.
GPT-6 Astra wird zunächst einer begrenzten Anzahl von Organisationen zur Verfügung gestellt und soll bald für alle ChatGPT Plus-, Pro-, Business- und Enterprise-Nutzer zugänglich sein. Die Wissensbasis des Modells reicht bis zum 30. April 2026 und es unterstützt Werkzeuge wie Websuche, Dateisuche, Computernutzung und Bildgenerierung.
Mit diesem Modell verstärkt OpenAI seine Bemühungen im Bereich der agentenbasierten KI und tritt in direkten Wettbewerb mit Unternehmen wie Anthropic und Google. Astra steht für einen Fortschritt bei KI-Agenten, die komplexe Aufgaben eigenständig ausführen können.