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Wissenschaft

OpenAI meldet wissenschaftliche Fortschritte – Kritik an Veröffentlichungspraxis

OpenAI gab neue Forschungsergebnisse in Mathematik und Physik bekannt, stößt jedoch bei Experten auf Unmut, da der Zugang zu den Daten eingeschränkt wurde.

28. Oktober 2026
OpenAI meldet wissenschaftliche Fortschritte – Kritik an Veröffentlichungspraxis
Bild ist eine KI-generierte Illustration

OpenAI hat drei wissenschaftliche Durchbrüche in der Mathematik, Informatik und Physik gemeldet. Um die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft zu verbessern, wählte das Unternehmen für jedes Ergebnis unterschiedliche Kommunikationswege, die in Absprache mit externen Experten festgelegt wurden.

Diese Vorgehensweise stößt in Fachkreisen auf Ablehnung. Während die mathematischen Schlussfolgerungen zur freien Prüfung freigegeben wurden, unterliegen die anderen Ergebnisse einer restriktiven Zugriffskontrolle. Kritiker bemängeln, dass OpenAI durch die Vorauswahl der Experten selbst bestimmt, wer die Forschungsergebnisse verifizieren darf. Dies widerspreche den wissenschaftlichen Prinzipien der Offenheit und Gleichberechtigung.

Das Beratungsgremium für Mathematik und KI (AGMAI) forderte das Unternehmen auf, die Dokumentation zur Quantenphysik sofort öffentlich zugänglich zu machen. Die Experten argumentieren, dass KI-generierte Beweise, die ohnehin schwer zu interpretieren seien, eine breite wissenschaftliche Überprüfung benötigten, um als gesichert zu gelten.

OpenAI bezeichnet die neuen Formate als Testphase und räumt ein, dass eine vollständige Zufriedenheit der verschiedenen Fachdisziplinen kaum zu erreichen sei. Die Debatte unterstreicht die wachsende Skepsis der Wissenschaft gegenüber den Arbeitsmethoden von KI-Laboren, die komplexe Problemlösungen ohne menschliche Nachvollziehbarkeit präsentieren.

Originalquelle: ithome.com