OpenAI erprobt KI-Unterstützung bei physischer Produktentwicklung
OpenAI stellt erste Ergebnisse zum Einsatz des GPT-6 Astra Modells bei der Konstruktion von Hardware und im Automobildesign vor.
OpenAI hat neue Ansätze zur Integration von KI in die physische Produktentwicklung vorgestellt. Mitarbeiter des Unternehmens nutzten das GPT-6 Astra Modell für die Gestaltung von Gehäusen, die Konzeption von Schaltkreisen und die Erstellung von Firmware. Ein daraus resultierendes Testgerät konnte innerhalb von weniger als einem Monat vom Entwurf bis zur Serienreife als Prototyp umgesetzt werden.
Das Unternehmen räumt jedoch ein, dass die KI-Modelle derzeit noch erhebliche Defizite bei der Berücksichtigung von Fertigungstoleranzen und komplexen Montageanforderungen aufweisen. Die Ergebnisse erfordern daher mehrere Prüfungs- und Iterationszyklen durch Ingenieure, um eine produktionsreife Qualität zu erreichen.
Im Automobilsektor arbeitet OpenAI mit Mazda an der aerodynamischen und sicherheitstechnischen Simulation neuer Fahrzeugdesigns. Zudem wurde die Kooperation mit Chip Ganassi Racing erweitert, bei der KI zur Umwandlung von 3D-Scandaten in editierbare CAD-Modelle eingesetzt wird, um fehlende technische Originalunterlagen zu ersetzen.