OpenAIs Ex-CTO Mira Murati stellt neue KI-Modell Inkling vor
Thinking Machines Lab, gegründet von der ehemaligen OpenAI-CTO Mira Murati, hat sein erstes KI-Modell, Inkling, veröffentlicht. Das Modell legt Wert auf ein Gleichgewicht zwischen Kosten und Leistung und nutzt einen offenen Gewichtsansatz.

Thinking Machines Lab, ein Unternehmen, das von der ehemaligen Technologiechefin von OpenAI, Mira Murati, mitbegründet wurde, hat sein erstes Modell für künstliche Intelligenz namens Inkling auf den Markt gebracht. Das Unternehmen zielt darauf ab, die technologische Lücke zu führenden KI-Forschungslaboren, wie seinem früheren Arbeitgeber, zu schließen.
Das Inkling-Modell verwendet eine offene Gewichtsarchitektur, die es externen Entwicklern ermöglicht, es mit eigenen Daten anzupassen. Es verfügt über 975 Milliarden Parameter, deutlich weniger als die geschätzten Parameterzahlen von Spitzenmodellen mit geschlossenem Quellcode von Wettbewerbern wie OpenAI und Anthropic. Die Architektur soll von Chinas DeepSeek-V3-Modell inspiriert sein und wurde mit von Kimi K2.5 generierten Daten optimiert.
Thinking Machines gibt an, dass das Design von Inkling ein Gleichgewicht zwischen Kosten und Leistung priorisiert, anstatt sich ausschließlich auf reine Fähigkeiten zu konzentrieren. Von fast einer Billion Parametern sind bei jeder Abfrage nur 41 Milliarden aktiv, was zu geringeren Betriebskosten und schnellerer Verarbeitung führt.
Inkling kann mithilfe von Tinker, der cloudbasierten Feinabstimmungsplattform des Unternehmens für KI-Entwickler, weiter angepasst werden. Das Unternehmen hat Sicherheitstests für das Modell durchgeführt und Risiken bewertet, wie z. B. die mögliche missbräuchliche Verwendung für schädliche Zwecke. Die offene Gewichtsstruktur birgt jedoch fortlaufende Herausforderungen bei der Verbesserung integrierter Sicherheitsmaßnahmen.