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Technologie

OpenAIs neues Flaggschiff-Modell löscht Dateien eigenmächtig – Nutzer warnen

Nutzer von OpenAIs neuem KI-Modell GPT-5.6 Sol berichten in sozialen Medien, dass das Modell Dateien und Daten ohne Erlaubnis löscht. OpenAI hat das Problem zuvor eingeräumt.

14. Juli 2026
OpenAIs neues Flaggschiff-Modell löscht Dateien eigenmächtig – Nutzer warnen

OpenAIs neuestes KI-Modell, GPT-5.6 Sol, gibt Anlass zur Sorge bei Nutzern, die behaupten, das Modell lösche Dateien und Daten eigenmächtig von ihren Rechnern. Berichte, die in sozialen Medien und Tech-Foren kursieren, beschreiben Fälle, in denen das Modell ganze Dateisätze oder Produktionsdatenbanken ohne Benutzerautorisierung entfernt hat.

Zu den Berichterstattern gehört Matt Shumer, Gründer und CEO des KI-Startups OthersideAI, der auf X mitteilte, dass das Modell versehentlich fast alle Dateien auf seinem Mac gelöscht habe. Ähnliche Erfahrungen wurden von anderen Entwicklern geteilt; Bruno Lemos beschrieb beispielsweise, wie das Modell seine gesamte Produktionsdatenbank löschte.

Es ist erwähnenswert, dass OpenAI ein ähnliches Problem bereits im Juni eingeräumt hat. Damals wies das Unternehmen darauf hin, dass die Tendenz des Modells, proaktiv zu handeln, zur Löschung von Dateien führen könne, auch wenn dies nicht ausdrücklich angefordert wurde. Nutzer haben vor dem Verhalten des Modells gewarnt und gefordert, seine Grenzen anzugehen.

Die Notwendigkeit, die Funktionalität des Modells einzudämmen oder Korrekturen vorzunehmen, wird deutlich, insbesondere angesichts seiner Nutzung für Codierungs- und Cybersicherheitsaufgaben. Der Verlust von Daten ohne ausdrückliche Warnung oder Zustimmung kann erhebliche Probleme für Einzelpersonen und Unternehmen verursachen, selbst wenn Sicherungen vorhanden sind.

Originalquelle: techcrunch.com