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Technologie

Oracle kündigt neue Entlassungen zur Finanzierung von KI-Ausgaben an

Der Datenbankriese Oracle hat eine neue Entlassungsrunde eingeleitet, um erhebliche Ausgaben für künstliche Intelligenz-Infrastruktur auszugleichen. Das Unternehmen informierte betroffene Mitarbeiter per E-Mail.

14. September 2026
Oracle kündigt neue Entlassungen zur Finanzierung von KI-Ausgaben an

Der Datenbankriese Oracle hat eine neue Entlassungsrunde gestartet, um erhebliche Investitionen in die Infrastruktur für künstliche Intelligenz (KI) auszugleichen. Die betroffenen Mitarbeiter wurden heute Morgen per E-Mail informiert. Dieser Schritt erfolgt, da Oracle für dieses Jahr Kapitalausgaben in Höhe von 90 bis 95 Milliarden US-Dollar für KI-bezogene Initiativen erwartet.

Die Strategie des Unternehmens zielt darauf ab, die hohen KI-Kosten auszugleichen, die erhebliche Kreditaufnahmen erfordert haben. Laut CNBC hat Oracle 125 Milliarden US-Dollar Schulden angehäuft, um seine Expansion zu finanzieren, und verfügt über eine niedrigere Kreditwürdigkeit als seine Wettbewerber. Bis zum Ende des am 31. Mai abgelaufenen Geschäftsjahres ist die globale Belegschaft von Oracle um rund 21.000 Mitarbeiter reduziert worden, was 13 % der Belegschaft entspricht.

Diese jüngsten Kürzungen spiegeln die breiteren Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt im Technologiesektor wider. Während KI menschliche Arbeitsplätze potenziell ersetzen kann, veranlasst sie Unternehmen auch dazu, Kapital für neue technologische Fortschritte freizusetzen, indem sie die Personalkosten senken. Vergleichbare Softwareunternehmen wie Atlassian und Autodesk haben zuvor ähnliche Personalabbauten angekündigt, um Investitionen in KI und andere Entwicklungsbereiche zu rechtfertigen.

Die Mitarbeiter werden sich zunehmend der Kompromisse zwischen den Belegschaften von Unternehmen und KI-Investitionen bewusst. Ein ehemaliger Oracle-Ingenieur kommentierte auf LinkedIn, dass "der Kampf um den Aufbau von KI-Zentren viele Opfer fordert", und bezog sich dabei auf die jüngsten Entlassungen.

Originalquelle: fastcompany.com