Oracle erhöht Umstrukturierungskosten um 700 Millionen Dollar wegen Rechenzentrumsinvestitionen
Oracle erhöht seine Umstrukturierungskosten um 700 Millionen Dollar, primär bedingt durch Entlassungen, aufgrund erheblicher Investitionen in KI-Rechenzentren. Die gesamten geschätzten Restrukturierungskosten belaufen sich nun auf etwa 2,8 Milliarden Dollar.

Oracle hat eine Erhöhung seiner Umstrukturierungskosten um weitere 700 Millionen Dollar angekündigt. Diese Maßnahme steht im Zusammenhang mit dem finanziellen Druck, der durch umfangreiche Investitionen in Rechenzentren für künstliche Intelligenz entsteht. Die erweiterten Kosten sind Teil des "Restrukturierungsplans für das Fiskaljahr 2026" und erhöhen die gesamten geschätzten Aufwendungen auf rund 2,8 Milliarden Dollar, hauptsächlich für Abfindungszahlungen.
Der Technologieriese unternimmt diese Schritte im Zuge des Baus umfangreicher Rechenzentrumsanlagen, um Cloud-Computing- und KI-Dienste für Kunden wie OpenAI zu unterstützen. Die für diese Projekte erforderlichen erheblichen Investitionsausgaben haben Berichten zufolge zu einer Notwendigkeit geführt, den Betrieb zu optimieren und Personalkosten zu senken.
Zuvor hatte Oracle 2,1 Milliarden Dollar für Restrukturierungen zurückgestellt. Die zusätzlichen 700 Millionen Dollar deuten auf weitere Personalabbau-Maßnahmen über frühere Schätzungen hinaus hin. Der CFO des Unternehmens wies kürzlich darauf hin, dass "Vereinfachungs- und Effizienzinitiativen" dazu beitragen, Kosten zu kontrollieren und die Gewinnmargen aufrechtzuerhalten.
Ende Mai beschäftigte Oracle rund 49.000 Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten und 92.000 international. Dies entspricht einem Rückgang von 21.000 Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr und spiegelt laufende Anpassungen der Belegschaft wider.