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Technologie

Oracle plant Erneuerbare-Energien-Projekte angesichts von Widerstand gegen Rechenzentrum in New Mexico

Oracle kündigte Pläne für Projekte im Bereich erneuerbare Energien mit einer Leistung von 2 Gigawatt in New Mexico an. Dies geschieht, während lokaler Widerstand die Entwicklung des Rechenzentrums Project Jupiter für OpenAI verzögern könnte.

11. September 2026
Oracle plant Erneuerbare-Energien-Projekte angesichts von Widerstand gegen Rechenzentrum in New Mexico

Oracle hat Pläne zur Investition in erneuerbare Energien mit einer Leistung von 2 Gigawatt (GW) in New Mexico angekündigt. Der Schritt erfolgt, während lokaler Widerstand die Entwicklung des Rechenzentrums Project Jupiter, das Oracle für OpenAI baut, verzögern könnte.

Die beiden Technologieunternehmen entwickeln das 165 Milliarden Dollar teure Rechenzentrum Project Jupiter in Santa Teresa, New Mexico. Das Projekt ist Teil der umfassenderen Stargate-KI-Infrastrukturinitiative. Project Jupiter sieht sich jedoch lokalen Protesten und Rechtsstreitigkeiten aufgrund von Bedenken hinsichtlich seiner Umweltauswirkungen gegenüber. Obwohl Oracle am 8. September Angebote für Projekte im Bereich erneuerbare Energien einholte, soll das Rechenzentrum mit Brennstoffzellen betrieben werden, die Erdgas verbrauchen.

Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die 2 GW erneuerbare Energie das Rechenzentrum nicht direkt versorgen werden. Michael Thomas, CEO der Datenplattform Cleanview, erklärte auf LinkedIn, dass ein solches Programm "synthetisch" wäre, was impliziert, dass die erneuerbare Energie nicht direkt der Anlage zugeführt wird.

Die Kontroverse um das Rechenzentrumsprojekt unterstreicht die wachsende Spannung zwischen der Expansion von Tech-Giganten und lokalen Umweltbedenken. Die Situation in New Mexico könnte einen Präzedenzfall für zukünftige Rechenzentrumsentwicklungen darstellen.

Originalquelle: arstechnica.com