Orion hebt Jahresprognose für 2020 an
Der finnische Pharmakonzern Orion korrigiert seine Jahresprognose nach oben. Gründe sind eine gestiegene Nachfrage nach dem Medikament Dexdor sowie niedrigere Betriebskosten.

Das finnische Pharmaunternehmen Orion hat seine Umsatz- und Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2020 angehoben. Der Konzern rechnet nun damit, dass der Nettoumsatz das Niveau von 2019 erreichen oder leicht übertreffen wird. Beim Betriebsergebnis wird ein Ergebnis erwartet, das über den 253 Millionen Euro des Vorjahres liegt.
Die Anpassung folgt auf eine unerwartet hohe internationale Nachfrage nach dem Medikament Dexdor während der COVID-19-Pandemie. Obwohl sich die Nachfragespitzen bei generischen Arzneimitteln im Jahresverlauf normalisiert haben, verzeichnete das Unternehmen bei ausgewählten Produkten dennoch höhere Verkaufszahlen als ursprünglich prognostiziert. Zudem wirkten sich niedrigere Betriebskosten positiv auf die Gewinnmarge aus.
Die neue Prognose setzt voraus, dass der Produktionsbetrieb von Orion bis zum Jahresende ohne nennenswerte Unterbrechungen fortgesetzt werden kann. Dies beinhaltet die Aufrechterhaltung der Lieferketten sowie die Sicherstellung der Mitarbeiterkapazitäten unter den Bedingungen der Pandemie. Für die ersten neun Monate des Jahres 2020 wies Orion einen vorläufigen Nettoumsatz von 823 Millionen Euro aus.