BVO begrüßt Ärztediskussion zur Patientensicherheit
Der Bundesverband Osteopathie (BVO) unterstützt die von Ärzten angestoßene Debatte zur Patientensicherheit in der Osteopathie. Der Verband fordert ein bundesweites Berufsgesetz zur Qualitätssicherung.

Der Bundesverband Osteopathie e.V. (BVO) begrüßt die von der bayerischen Landesärztekammer angestoßene Diskussion über Patientensicherheit bei osteopathischen Behandlungen. Bayerns Landesärztepräsident Dr. Max Kaplan hatte das Thema im Vorfeld des bayerischen Landestages auf die Agenda gesetzt.
Der BVO betont, dass die Patientensicherheit oberste Priorität hat. Um ein hohes Niveau in der theoretischen und praktischen Ausbildung sowie der Berufsausübung sicherzustellen, fordert der Verband ein bundesweit einheitliches Berufsgesetz für Osteopathen.
Aktuell fehlen laut BVO klare, einheitliche Regelungen für die Qualifizierung und Weiterbildung der über 10.000 Osteopathen in Deutschland. Die bestehenden Vorgaben variieren je nach Bundesland, und eine staatlich anerkannte Ausbildung existiert noch nicht. Dies beeinträchtigt Behandlungsqualität und Patientenumfeld.
Georg Schöner, 1. Vorsitzender des BVO, sieht ein Berufsgesetz mit zentralen Aus- und Fortbildungsordnungen als entscheidenden Schritt zur Gewährleistung einer fundierten osteopathischen Behandlung. Der Verband arbeitet aktiv auf dieses Ziel hin und hat Dr. Kaplan zur weiteren Diskussion eingeladen.