Otto Christ AG stellt Vitesse-Konzept für Waschanlagen vor
Otto Christ AG hat das Vitesse-Hochdruck-Konzept vorgestellt, das Waschzeiten um bis zu 20 % verkürzen und die Waschkapazität steigern soll.

Der deutsche Hersteller von Waschanlagen, Otto Christ AG, hat das Vitesse-Hochdruck-Konzept entwickelt, um die Effizienz von Autowaschanlagen zu steigern. Das System integriert Hochdruckwäsche, Aktivschaumauftrag und Bürstenwäsche auf einem einzigen Waschportal, wodurch die Durchlaufzeit für Fahrzeuge um bis zu 20 % verkürzt werden soll.
Im Vergleich zu herkömmlichen Waschanlagen reduziert Vitesse die Anzahl der benötigten Waschportale um zwei. Diese Modifikation zielt darauf ab, den Bedarf der Waschbranche an schnelleren und effizienteren Waschprozessen zu decken, insbesondere während der Stoßzeiten. Das Unternehmen gibt an, dass das Konzept bis zu zwei zusätzliche Wäschen pro Stunde ermöglicht.
Laut Christ AG fallen für das Vitesse-Konzept zusätzliche Kosten von nur 2–5 % der Gesamtinvestition an, können jedoch die Waschanlagenkapazität um über 20 % steigern. Das Unternehmen hebt die Kosteneffizienz des Systems hervor und liefert Beispiele für potenzielle zusätzliche Einnahmen, basierend auf einer Steigerung des Waschvolumens.
Die Hochdrucksäulen des Vitesse-Konzepts verfügen über vier oszillierende Punktstrahldüsen, die von einem abgedichteten Elektromotor angetrieben werden. Das Unternehmen behauptet, dass dies eine 100-prozentige Übertragung der Hochdruckenergie auf das Fahrzeug ohne Verluste gewährleistet.
Christ AG bietet das Vitesse-Konzept seit 2012 an, und es hat sich von einer Sonderausstattung zu einem gefragten Standardprodukt entwickelt. Das Unternehmen vermarktet die Lösung an Betreiber von Waschanlagen, die ihre betriebliche Effizienz und Kapazität verbessern möchten.