Outokumpu steigt in Metallpulvergeschäft für additive Fertigung ein
Das Stahlunternehmen Outokumpu Oyj nimmt im April 2023 eine neue Produktionsanlage für Metallpulver in Krefeld, Deutschland, in Betrieb. Der Fokus liegt auf Pulvern für die additive Fertigung.

Outokumpu Oyj erweitert sein Geschäft um die Produktion von Metallpulvern für die additive Fertigung, die ab April 2023 in der deutschen Niederlassung in Krefeld starten wird. Diese Expansion nutzt das Know-how des Unternehmens in der nachhaltigen Stahlproduktion.
Die neue Anlage wird Metallpulver für anspruchsvolle Anwendungen herstellen, die mittels Technologien wie der additiven Fertigung (AM), dem Metall-Spritzgießen (MIM) und dem Binder-Jetting-Verfahren verarbeitet werden. Outokumpu plant, lokal gewonnenen Stahlschrott als Rohmaterial zu verwenden, im Einklang mit seiner Kreislaufwirtschaftsstrategie und dem Ziel, den Recyclinganteil seiner Produkte zu erhöhen.
Die anfängliche Produktionskapazität wird auf etwa 330 Tonnen pro Jahr geschätzt, mit Potenzial für zukünftige Erweiterungen und die Entwicklung neuer Werkstoffqualitäten. Das Unternehmen verweist auf seine hohe Recyclingquote bei Edelstahl, die 2022 94 % erreichte, als Grundlage für dieses neue Vorhaben.
Outokumpu zielt darauf ab, Transportemissionen durch die Konsolidierung von Produktionsprozessen zu reduzieren und arbeitet bei der Atomisierungsanlage mit SMS group als Technologiezulieferer zusammen.