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Fertigung

Outokumpu untersucht mikrobiell Korrosion von Edelstahl in Kläranlagen

Outokumpu Oyj hat eine Publikation veröffentlicht, die sich mit mikrobiell beeinflusster Korrosion (MIC) an Edelstählen befasst. Die Forschung untersucht die Materialleistung in den herausfordernden Umgebungen von Kläranlagen.

26. Juli 2026
Outokumpu untersucht mikrobiell Korrosion von Edelstahl in Kläranlagen
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das Stahlunternehmen Outokumpu Oyj hat Forschungsergebnisse über die Leistung von Edelstählen unter den Bedingungen von Abwasserbehandlungsanlagen veröffentlicht. Diese Publikation in ihrem ACOM-Magazin befasst sich mit den Details der mikrobiell beeinflussten Korrosion (MIC).

Der Artikel beschreibt Feldversuche, die in sechs Kläranlagen durchgeführt wurden. An den letzten Klärbecken wurden geschweißte Proben exponiert. In zwei Anlagen wurde eine Erhöhung des offenen Strompotentials beobachtet, ähnlich wie bei Beobachtungen im Meerwasser. In einer Anlage wurde an den Edelstahlsorten AISI 304 und AISI 316 unter Ablagerungen Lochfraß festgestellt.

Im Gegensatz dazu zeigte der Edelstahltyp 2205 (UNS S31803) nach den Feldversuchen keine Korrosion. Labormessungen wurden ebenfalls durchgeführt, um das Risiko von MIC in den aeroben Endstufen von Abwasserbehandlungssystemen zu bewerten. Die Ergebnisse dieser Labortests stimmten gut mit den Feldbeobachtungen überein und trugen zur Entwicklung eines Risikobewertungsmodells für MIC in diesen Umgebungen bei.

Die Veröffentlichung hebt die Rolle von Edelstahl als Konstruktionsmaterial in Kläranlagen hervor und betont gleichzeitig die entscheidende Notwendigkeit der richtigen Materialauswahl, basierend auf spezifischen Prozessstufen und der Zusammensetzung des Zulaufs. Das Magazin enthielt auch Praxiserfahrungen mit Hochleistungsedelstählen in aggressiven Süßwassermedien.

Originalquelle: outokumpu.com