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Fertigung

Outokumpu definiert Standards für nachhaltigen Einkauf von Edelstahl

Outokumpu Oyj hat Kriterien für die Beschaffung von Edelstahl veröffentlicht, die Einkäufern helfen sollen, CO2-Fußabdrücke und Nachhaltigkeitsleistungen objektiv zu bewerten.

2. November 2026
Outokumpu definiert Standards für nachhaltigen Einkauf von Edelstahl
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Angesichts steigender Anforderungen an die Klimabilanz wandelt sich die Beschaffung in der Stahlindustrie. Outokumpu Oyj hat einen Leitfaden vorgelegt, der Unternehmen dabei unterstützen soll, Edelstahlhersteller auf Basis standardisierter Nachhaltigkeitskriterien zu vergleichen, anstatt sich primär auf den Preis zu konzentrieren.

Ein wesentlicher Punkt ist die Forderung nach produktspezifischen CO2-Daten, die auf der Norm ISO 14040 basieren und sämtliche Emissionsquellen (Scope 1 bis 3) abdecken. Outokumpu beziffert den eigenen durchschnittlichen CO2-Fußabdruck auf 1,6 kg pro kg Edelstahl, gegenüber einem globalen Branchendurchschnitt von 7 kg. Die Validität dieser Daten soll durch zertifizierte Umweltproduktdeklarationen (EPDs) sichergestellt werden.

Neben den Emissionen spielt der Anteil an recycelten Materialien eine zentrale Rolle. Die Nutzung von Schrott reduziert den Energiebedarf bei der Produktion massiv. Outokumpu gab an, 2024 einen Anteil an recycelten Materialien von 95 Prozent erreicht zu haben, und betont, dass die vollständige Recyclingfähigkeit von Edelstahl ein wesentlicher Faktor für die industrielle Kreislaufwirtschaft ist.

Originalquelle: outokumpu.com