Outokumpu meldet bereinigtes EBITDA von 304 Millionen Euro für das dritte Quartal
Der Edelstahlhersteller Outokumpu erzielte im dritten Quartal 2022 ein bereinigtes EBITDA von 304 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte das Unternehmen seine Nettoverschuldung deutlich reduzieren.

Outokumpu Oyj hat seinen Zwischenbericht für die ersten neun Monate des Jahres 2022 vorgelegt. Im dritten Quartal erwirtschaftete das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA von 304 Millionen Euro, nach 288 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Liefervolumen an Edelstahl sank dabei auf 491.000 Tonnen gegenüber 546.000 Tonnen im dritten Quartal 2021.
Die Finanzlage des Unternehmens verbesserte sich im Berichtszeitraum deutlich. Die Nettoverschuldung sank bis Ende September auf 90 Millionen Euro, verglichen mit 289 Millionen Euro zur Jahresmitte. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) stieg auf 26,8 Prozent, was auf eine gesteigerte operative Effizienz trotz wechselhafter Marktbedingungen hindeutet.
Outokumpu setzt die Umsetzung seiner Strategie fort, die unter anderem den Verkauf der Long-Products-Sparte umfasst. Diese Geschäftsbereiche werden in den Finanzberichten nun als zur Veräußerung gehalten und als aufgegebene Geschäftsbereiche geführt. Das Unternehmen konzentriert sich damit stärker auf sein Kerngeschäft mit Edelstahl.
CEO Heikki Malinen betonte die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens in einem herausfordernden Umfeld. Die weitere Geschäftsentwicklung hängt maßgeblich von der globalen Stahlnachfrage, den Inflationsraten und den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine ab.