Outokumpu verzeichnet rückläufige Ergebnisse für 2023
Der Edelstahlhersteller Outokumpu meldet für 2023 ein bereinigtes EBITDA von 517 Millionen Euro aufgrund einer schwächeren Marktnachfrage und geringerer Auslieferungsmengen.

Outokumpu hat den Geschäftsbericht für das Jahr 2023 veröffentlicht und weist ein bereinigtes EBITDA von 517 Millionen Euro aus, nachdem im Vorjahr noch 1 256 Millionen Euro erreicht wurden. Die Auslieferungen von Edelstahl beliefen sich auf 1,9 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 9 % entspricht. Grund hierfür war die anhaltend schwache Nachfrage im Stahlsektor und der Abbau von Lagerbeständen bei den Distributoren.
Das vierte Quartal wurde durch eine Wertminderung in Höhe von 264 Millionen Euro belastet, die aus einer neu verhandelten Warmwalzvereinbarung im Geschäftssegment Americas resultierte. Diese Belastung drückte das operative Ergebnis sowie das Nettoergebnis für den gesamten Jahresabschluss.
CEO Heikki Malinen erklärte, dass sich das Marktumfeld insbesondere in der zweiten Jahreshälfte deutlich eingetrübt habe. Während der europäische Markt im dritten Quartal seinen Tiefpunkt erreichte, verläuft die anschließende Erholung nur schleppend. Das Unternehmen gab an, bereits erste Maßnahmen zur Sicherung der Profitabilität eingeleitet zu haben.
Für das Geschäftsjahr 2023 schlägt der Vorstand eine Dividende von 0,26 Euro pro Aktie vor. Zudem setzte das Unternehmen zum Jahresende seine Programme zum Rückkauf eigener Aktien fort.