Outokumpu stellt integrierte Stahlproduktion im Werk Tornio vor
Outokumpu Oyj präsentierte seinen integrierten Produktionsprozess im Werk Tornio, der vom Abbau von Chromerz bis zu fertigen Edelstahlprodukten reicht. Das Unternehmen betonte Effizienz und Recycling.

Helsinki – Das Metallunternehmen Outokumpu Oyj gab am 7. Oktober 2015 einen Einblick in sein integriertes Produktionswerk in Tornio, Finnland, einem der weltweit größten Edelstahlhersteller. Das Werk deckt die gesamte Produktionskette ab, angefangen beim Abbau von Chromerz in der Kemi-Mine bis hin zur Herstellung fertiger Stahlprodukte.
Das Werk Tornio arbeitet eng mit der nahegelegenen Kemi-Mine zusammen, die das Ferrochrom-Vorprodukt für die Edelstahlherstellung liefert. Outokumpu betonte, dass dieser integrierte Ansatz die Transportkosten minimiert und die Energieeffizienz erhöht, da flüssiges Ferrochrom direkt in die Schmelzöfen geleitet werden kann.
Outokumpu hob auch die bedeutende Rolle des Werks Tornio im Bereich Recycling hervor. Im Jahr 2014 verwendete das Werk fast eine Million Tonnen recycelten Stahls für seine Edelstahlproduktion, wobei das Unternehmen angibt, dass etwa 90 Prozent seiner Stahlproduktion recycelte Materialien enthalten.
Über die Jahre wurden erhebliche Investitionen in die Entwicklung des Werks Tornio und der Kemi-Mine getätigt, um die Produktionskapazität zu erhöhen und die Prozesse zu optimieren. Das Werk beschäftigt direkt über 2.150 Mitarbeiter und schafft schätzungsweise 8.000 indirekte Arbeitsplätze in der umliegenden Region.