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Fertigung

Outokumpu begrüßt verschärfte EU-Stahlhandelsmaßnahmen

Outokumpu Oyj, Europas führender Hersteller von Edelstahl, unterstützt den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Stärkung der Handelsschutzmaßnahmen für die EU-Stahlindustrie.

9. Juli 2026
Outokumpu begrüßt verschärfte EU-Stahlhandelsmaßnahmen

Espoo, Finnland – Outokumpu Oyj, Europas führender Hersteller von Edelstahl, hat den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Verschärfung der Handelsschutzmaßnahmen für die Stahlindustrie der EU begrüßt. Das Unternehmen betrachtet die vorgeschlagenen Änderungen als einen entscheidenden Schritt zur Sicherung der industriellen Basis Europas, zur Gewährleistung wirtschaftlicher Stabilität und zur Förderung des grünen Übergangs.

Der Vorschlag der Europäischen Kommission beinhaltet mehrere wichtige Anpassungen. Er sieht eine Reduzierung der Zollkontingente (tariff rate quotas, TRQ) für ausländische Stahlimporte um bis zu 50 % vor. Die Zölle auf Importe, die diese Kontingente überschreiten, sollen von 25 % auf 50 % erhöht werden, was den in den Vereinigten Staaten und Kanada bereits geltenden Maßnahmen entspricht. Darüber hinaus zielt der Vorschlag darauf ab, das Ursprungsland des Stahls (Schmelzen und Gießen) besser zu identifizieren und die Schutzmaßnahmen dauerhaft zu gestalten, vorbehaltlich regelmäßiger Überprüfungen.

Outokumpu betont, dass diese Maßnahmen notwendig sind, um fairen Wettbewerb zu gewährleisten und eine nachhaltige europäische Produktion zu schützen. Das Unternehmen argumentiert, dass die derzeitigen Schutzmaßnahmen gegen globale Überkapazitäten und unlautere Handelspraktiken nicht ausreichen, und erklärt, dass Importspitzen Arbeitsplätze, Innovationen und die Dekarbonisierungsziele Europas gefährden. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Stahlindustrie für die strategische Autonomie und wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit Europas von entscheidender Bedeutung ist.

Diese verschärften handelspolitischen Schutzmaßnahmen werden als Mittel zur Anziehung von Investitionen und zur Schaffung von Arbeitsplätzen angesehen, während gleichzeitig die europäische Industrie geschützt wird. Das Unternehmen hebt die Notwendigkeit solcher Maßnahmen hervor, insbesondere da US-Stahlzölle weltweit überschüssige Produktion in Richtung des EU-Marktes lenken. Outokumpu verweist auch auf den Nachhaltigkeitsaspekt und argumentiert, dass die Maßnahmen verhindern werden, dass CO2-armer europäischer Stahl durch kohlenstoffreiche Produkte aus asiatischen Ländern verdrängt wird.

Originalquelle: outokumpu.com