Ovako entwickelt Stähle für Motoren mit grünem Ammoniak
Das Stahlunternehmen Ovako entwickelt eine neue Generation von niedriglegierten Stählen, die den Herausforderungen durch grünen Ammoniak in Verbrennungsmotoren standhalten sollen.

Der Stahlhersteller Ovako hat die Entwicklung einer neuen Generation von niedriglegierten Stählen angekündigt, die speziell für den Einsatz in Verbrennungsmotoren mit grünem Ammoniak als Kraftstoff konzipiert sind.
Der Transportsektor ist ein Hauptverursacher globaler Treibhausgasemissionen, und dessen Dekarbonisierung ist von entscheidender Bedeutung. Obwohl die Elektrifizierung eine Schlüsselstrategie darstellt, werden Verbrennungsmotoren voraussichtlich auch in Zukunft für schwere Anwendungen wie LKW und Schifffahrt eine Rolle spielen.
Grüner Ammoniak, der mit erneuerbarer Energie hergestellt wird, gilt als vielversprechender alternativer Kraftstoff. Sein Einsatz in Verbrennungsmotoren birgt jedoch Materialherausforderungen, darunter Anfälligkeit für Spannungsrisskorrosion, Nitrierung und Nasskorrosion.
Ovako zielt darauf ab, diese Probleme durch die Entwicklung kosteneffizienter, niedriglegierter Stähle zu lösen. Erste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass aluminiumlegierte Stähle mit spezifischem Chromgehalt eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Werkstoffen aufweisen. Das Unternehmen hat zudem einen neuen Korrosionsbeständigkeitsindex (CRI) zur Bewertung der Leistung dieser Legierungen eingeführt.