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Fertigung

Ovako nimmt Wasserstoffanlage in Hofors in Betrieb

Ovako steigert die Produktionskapazität seiner neuen Wasserstoffanlage in Hofors, Schweden, um die jährlichen CO2-Emissionen um 20.000 Tonnen zu senken. Die Anlage, einer der größten Elektrolyseure Europas, produziert täglich 8 Tonnen Wasserstoff.

22. Juni 2026
Ovako nimmt Wasserstoffanlage in Hofors in Betrieb
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Ovako nimmt die volle Produktion in seiner neuen Wasserstoffanlage im Stahlwerk Hofors, Schweden, auf. Die Anlage wird voraussichtlich die jährlichen Kohlendioxidemissionen des Unternehmens um 20.000 Tonnen reduzieren, indem sie die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert.

Die Anlage gehört zu den größten Elektrolyseuren Europas mit einer täglichen Kapazität von 8 Tonnen Wasserstoff und einer Leistung von 20 Megawatt. Dies ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu Ovakos langfristigem Ziel der emissionsfreien Stahlproduktion. Der Standort Hofors reicht historisch bis ins Jahr 1549 zurück, und das Unternehmen hat bereits seit den 1930er Jahren umweltfreundlichere Technologien wie Elektrolichtbogenöfen eingeführt.

Die neue Wasserstoffanlage nutzt nordischen Strom zur Erzeugung von emissionsarmem Wasserstoff, der dann die Aufwärmöfen für die Stahlumformung in Hofors befeuern wird. Dieser Übergang wird den Bedarf an fossilen Brennstoffen und die damit verbundenen Emissionen erheblich reduzieren.

An der Entwicklung des Projekts waren mehrere Partner beteiligt, darunter die schwedische Energieagentur und die Aufbau- und Resilienzfazilität der EU (RRF). Hitachi Energy und Nel Hydrogen lieferten technisches Know-how und Projektunterstützung. Auch die Volvo Group und H2 Green Steel engagieren sich für die breitere Einführung von Wasserstofftechnologie.

Ovakos Strategie beinhaltet die weitere Elektrifizierung von Prozessen, wie z. B. der Wiederaufwärmöfen, als Teil seiner fortlaufenden Dekarbonisierungsreise. Das Unternehmen wurde bereits für seine Nachhaltigkeitsbemühungen anerkannt, einschließlich der Stilllegung seines letzten Hochofens im Jahr 1977 und der Einführung fortschrittlicher Technologien.

Originalquelle: ovako.com