Über 135 Unternehmen entwickeln über 150 Therapien für nicht-kleinzelligen Lungenkrebs
Mehr als 135 Unternehmen entwickeln aktiv über 150 Therapien für nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC). Der neueste Bericht identifiziert wichtige Akteure wie AbbVie, Pfizer und Bayer.

Das Marktforschungsunternehmen DelveInsight berichtet, dass über 135 Unternehmen derzeit an der Entwicklung von mehr als 150 potenziellen Therapien für nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) arbeiten. Der Bericht beschreibt laufende klinische und präklinische Entwicklungsinitiativen und deckt verschiedene Phasen der Arzneimittelentdeckung ab.
Die Forschung umfasst zahlreiche große Pharmaunternehmen wie AbbVie, Pfizer, Bayer, Eli Lilly, Merck und Bristol-Myers Squibb sowie mehrere kleinere biopharmazeutische Firmen. Diese Unternehmen erforschen verschiedene Ansätze, einschließlich neuartiger Molekültypen und Verabreichungswege, mit dem Ziel, die Behandlungsergebnisse für NSCLC-Patienten zu verbessern.
Zu den vielversprechenden Therapien in der Entwicklung gehören Datopotamab Deruxtecan von Daiichi Sankyo und JDQ443 von Novartis. Diese und viele andere Medikamentenkandidaten zielen darauf ab, molekulare Mechanismen zu bekämpfen, die das Krebswachstum fördern. Unternehmen gehen auch strategische Partnerschaften ein, wie die Lizenzvereinbarung zwischen BridgeBio Pharma und Bristol Myers Squibb zur Entwicklung des BBP-398-Inhibitors.
Der Bericht unterstreicht die Nachfrage nach neuen Behandlungsmodalitäten, da NSCLC die Mehrheit der Lungenkrebsfälle ausmacht. Trotz erheblicher Entwicklungsaktivitäten befinden sich viele potenzielle Therapien noch in präklinischen oder frühen klinischen Phasen, was die anhaltende Bedeutung von Forschung und Entwicklung unterstreicht.