Über 5,1 Lakh Beschwerden gegen E-Commerce-Plattformen in Indien im Jahr 2025
Indiens nationale Verbraucherschutz-Hotline registrierte 2025 über 510.000 Beschwerden gegen E-Commerce- und Quick-Commerce-Plattformen, ein Anstieg von fast 14% gegenüber dem Vorjahr. Die häufigsten Probleme waren Nichtlieferung und falsche Produktlieferungen.

Indiens nationale Verbraucherschutz-Hotline (NCH) verzeichnete im Jahr 2025 über 510.000 Beschwerden gegen E-Commerce- und Quick-Commerce-Plattformen. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von 14 % gegenüber den 440.000 Beschwerden aus dem Jahr 2024. Die Regierung teilte diese Zahlen dem Parlament mit und unterstrich damit einen wachsenden Trend bei Verbraucherbeschwerden im Online-Einzelhandel.
Der Staatsminister für Verbraucherangelegenheiten, BL Verma, gab in der Lok Sabha an, dass Flipkart mit 130.000 die höchste Anzahl von Beschwerden erhielt, gefolgt von Amazon mit 91.248 und Meesho mit 29.284. Auch andere Plattformen wie Myntra, Netmeds, Zepto und Blinkit sahen sich einer erheblichen Anzahl von Verbraucherbeschwerden gegenüber.
Die Hauptgründe für die Beschwerden waren die Nichtlieferung von Produkten (79.818 Fälle) und die Lieferung falscher Artikel (75.426). Verbraucher meldeten außerdem Probleme mit Produktersetzungen, Rückerstattungen und dem Erhalt defekter oder beschädigter Waren, wobei 61.056 bzw. 60.969 Beschwerden sich auf diese Anliegen bezogen.
Verma bestätigte, dass alle im Jahr 2025 bei der NCH eingegangenen Beschwerden bearbeitet wurden. Gemäß dem indischen Verbraucherschutzgesetz von 2019 sind E-Commerce-Unternehmen verpflichtet, einen Beschwerdebeauftragten zu benennen, der Beschwerden innerhalb von 48 Stunden bestätigen und innerhalb eines Monats bearbeiten muss. Die NCH hat zwischen April 2025 und Juni 2026 Rückerstattungen im Gesamtwert von rund 91 Crore Rupien (ca. 1 Million Euro) für Verbraucher ermöglicht.