Mehr als 60 Verletzte nach russischem Angriff auf Klinik in Charkiw
Bei einem russischen Luftschlag auf ein Krankenhaus in Charkiw wurden über 60 Menschen verletzt. Währenddessen trifft Präsident Selenskyj in Berlin ein.

Nach Angaben des MDR hat ein russischer Angriff auf eine Klinik in Charkiw zu mehr als 60 Verletzten geführt. Der Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, teilte mit, dass 226 Patienten aufgrund der entstandenen Schäden an dem Gebäude sowie an umliegenden Wohnanlagen in andere medizinische Einrichtungen verlegt werden müssen.
Die Angriffe auf zivile Ziele gehen mit einer anhaltenden Offensive gegen die ukrainische Energieinfrastruktur einher, die erneut großflächige Stromausfälle in den Regionen Schytomyr und Odessa verursacht hat. Der Energieversorger DTEK meldete, dass die betroffenen Anlagen dort innerhalb der letzten zwei Monate wiederholt unter Beschuss gerieten, was die Instandsetzung erheblich erschwert.
Auf politischer Ebene traf der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu einem unangekündigten Besuch in Berlin ein, um mit Bundeskanzler Friedrich Merz über die ukrainische Flugabwehr und die Energieversorgung zu beraten. Zeitgleich bereiten europäische Partnerländer in Polen ein Militärmanöver vor, um den Aufbau einer multinationalen Schutztruppe für die Ukraine vorzubereiten.