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Verbraucher

OVID äußert sich zu EFSA-Bericht über 3-MCPD

Der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (OVID) kommentiert den EFSA-Bericht zu 3-MCPD und Glycidyl-Fettsäureestern. Der Verband sieht darin eine Bestätigung der Branchenbemühungen zur Risikominimierung.

9. Oktober 2026
OVID äußert sich zu EFSA-Bericht über 3-MCPD
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (OVID) hat eine Stellungnahme zum EFSA-Bericht über Risiken von 2-, 3-MCPD- und Glycidyl-Fettsäureestern in Lebensmitteln veröffentlicht, der am 3. Mai 2016 erschien. Der Verband sieht sich durch die wissenschaftliche Bewertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in seinen langjährigen Bemühungen zur Minimierung dieser Stoffe bestätigt.

Die ölsaatenverarbeitende Industrie befasst sich laut OVID bereits seit 2008 mit dieser Problematik. In Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, Wirtschaftspartnern und Behörden wurden Analyseverfahren entwickelt, Entstehungsmechanismen aufgeklärt und Minimierungsmaßnahmen erarbeitet. Diese Anstrengungen hätten dazu geführt, die unerwünschten Stoffe und damit die Risiken für Verbraucher zu reduzieren.

Der EFSA-Bericht bestätigt eine Halbierung der Gehalte von Glycidyl-Fettsäureestern in Palmöl zwischen 2010 und 2015. 2-, 3-MCPD- und Glycidyl-Fettsäureester sind unerwünschte Prozesskontaminanten, die bei der Raffination von rohen Pflanzenölen entstehen können. Dieser Verarbeitungsschritt ist notwendig, um unerwünschte Geschmacks- und Geruchsstoffe zu entfernen und die Öle hitzebeständig und haltbar zu machen.

OVID betont die Bedeutung von Pflanzenölen für eine gesunde Ernährung, da sie essentielle Fettsäuren liefern und die Aufnahme fettlöslicher Vitamine ermöglichen. Die von der EFSA neu ermittelte tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (TDI) von 0,8 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht bestärke die Industrie darin, ihren Kurs zur Minimierung fortzusetzen und die Sicherheit sowie Qualität ihrer Produkte an erste Stelle zu setzen.

Originalquelle: ovid-verband.de