Oxylabs sammelt 130 Mio. $ für den Ausbau der Dateninfrastruktur im Zeitalter der KI-Agenten
Das litauische Dateninfrastrukturunternehmen Oxylabs hat sich eine Finanzierung in Höhe von 130 Millionen US-Dollar von Warburg Pincus gesichert. Die Investition zielt darauf ab, das Wachstum des Unternehmens zu unterstützen, da KI-Agenten die Nachfrage nach Echtzeit-Webdaten erhöhen.

Das litauische Technologieunternehmen Oxylabs hat eine Investition in Höhe von 130 Millionen US-Dollar vom Private-Equity-Unternehmen Warburg Pincus erhalten. Die Transaktion bewertet die Oxylabs-Gruppe mit 3,6 Milliarden US-Dollar und stattet das Unternehmen mit zusätzlichem Kapital für den Ausbau seiner Datenplattform aus.
Diese Finanzierungsrunde ist die erste externe Kapitalaufnahme von Oxylabs nach mehr als einem Jahrzehnt "bootstrapped" (eigenfinanziertem) Wachstum. Die Kapitalzuführung soll die steigende Nachfrage nach Webdateninfrastruktur durch KI-Agenten bedienen, die für Aufgaben wie Marktbeobachtung, Produktvergleiche und die Erledigung von Online-Aufgaben kontinuierlichen Zugriff auf aktuelle Informationen aus dem offenen Web benötigen.
Oxylabs meldete Jahreswiederkehrende Umsätze (ARR) von 350 Millionen US-Dollar und gibt an, dass seine Plattform von über 350.000 Technologieteams weltweit genutzt wird. Seit der Gründung im Jahr 2015 hat das Unternehmen aus eigenen Mitteln operiert. Diese bedeutende Investition von Warburg Pincus stellt eine strategische Verlagerung dar, wie das Unternehmen seine nächste Wachstumsphase finanzieren will.
"Da KI-Agenten beginnen, das Web weitaus mehr zu navigieren als Menschen jemals zuvor, gehört die Zukunft der Dateninfrastruktur, die diese Systeme mit Echtzeit-Wissen ohne Unterbrechung versorgt", sagte Oxylabs CEO Vytautas Savickas. Er wies darauf hin, dass das Unternehmen das letzte Jahrzehnt damit verbracht hat, eine Infrastruktur für den grossflächigen Zugriff auf öffentliche Webdaten zu entwickeln.