Palo Alto CEO: KI-Preise müssen um 90 % sinken
Palo Alto Networks CEO Nikesh Arora fordert eine deutliche Senkung der KI-Tokenkosten um bis zu 90 %, um die Akzeptanz in Unternehmen zu fördern. Steigende Kosten stellen eine große Hürde dar.

Nikesh Arora, CEO von Palo Alto Networks, hat eine erhebliche Preissenkung für Dienste der künstlichen Intelligenz gefordert. "Ich denke, wir brauchen wahrscheinlich eine weitere Runde", sagte Arora gegenüber CNBC und kommentierte die jüngste Ankündigung von OpenAI über eine 54%ige Verbesserung der Token-Effizienz ihres neuesten Modells. Laut Arora müssen die Token-Kosten innerhalb des nächsten Jahres um 20 % sinken und im darauffolgenden Jahr möglicherweise eine Reduzierung von 90 % erreichen.
Die steigenden Kosten für KI-Token haben sich zu einem Hauptproblem für Unternehmen entwickelt, die KI-Technologien einführen möchten. Die aktuelle Preisgestaltung erschwert vielen Organisationen die Implementierung von KI-Tools und verlangsamt somit die breite Akzeptanz.
Arora reiht sich ein in eine wachsende Zahl von Technologie-Führungskräften, die Bedenken hinsichtlich der Preismodelle für KI äußern. Zuvor kritisierte Alex Karp, CEO von Palantir Technologies, das Token-Modell und schlug Open-Source-Modelle als Alternative vor. Hohe Kosten veranlassen Unternehmen, günstigere, offene Modelle zu prüfen.
Arora glaubt, dass sich der Markt schließlich anpassen wird, oder dass sich die Unternehmen an die Marktbedingungen anpassen werden. Da die KI-Technologie effizienter wird und die Kosten sinken, erwartet er, dass sich auch die Budgets entsprechend anpassen werden. "Es ist wichtig zu verstehen, dass die Nachfrage nach wie vor unendlich ist, und solange wir mit einer unendlichen Nachfragekurve konfrontiert sind, glaube ich, dass sich all diese Dinge mit der Zeit rationalisieren werden", erklärte Arora.