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Gesundheit

Bauchspeicheldrüsentumor verflüssigt sich nach experimentellem Impfstoff

Ein Fallbericht dokumentiert eine signifikante Verringerung der Größe eines Bauchspeicheldrüsentumors und dessen Entleerung nach Behandlung mit einem experimentellen intratumoralen Impfstoff. Der Patient sprach nicht auf Chemotherapie an.

7. September 2026
Bauchspeicheldrüsentumor verflüssigt sich nach experimentellem Impfstoff

Der Bauchspeicheldrüsenkrebs des Patienten hatte nicht auf die Standard-Gemcitabin-Chemotherapie angesprochen. Nach der Verabreichung des experimentellen intratumoralen EpCAM/CD3-Impfstoffs wurde eine Volumenreduktion des Tumors um 90 % und eine weit verbreitete Nekrose beobachtet. Der Tumor verflüssigte sich auch und begann, über mehrere Monate aus dem Körper auszuscheiden.

Der von ICCA CancerCare entwickelte Impfstoff zielt darauf ab, die T-Zellen des Immunsystems zu stimulieren, um Krebszellen anzugreifen, die das EpCAM-Protein exprimieren. Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der aggressivsten Krebsarten mit historisch schlechten Behandlungsergebnissen. Neue Behandlungsmodalitäten sind daher von erheblicher Bedeutung.

„Dies ist das erste Mal, dass ein Bauchspeicheldrüsentumor nach einer intratumoralen Impfstoffbehandlung verflüssigt und entleert wurde“, erklärte Dr. Antonio Jimeno, Chief Medical Officer bei ICCA CancerCare. Er wies jedoch darauf hin, dass es sich um einen Einzelfall handelt und weitere Forschung erforderlich ist, um die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs in einer größeren Patientenkohorte zu bestätigen.

Der Fallbericht wurde in einer medizinischen Fachzeitschrift mit Peer-Review veröffentlicht. Obwohl die Ergebnisse vorläufig sind, bieten sie neue Hoffnung für die Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs und unterstützen das Potenzial intratumoraler Impfstoffe in der Krebstherapie. Weitere Studien sind im Gange.

Originalquelle: prweb.com