Passivhaus-Standard bis zu 4,5-mal effizienter als Standard-Bauordnungen
Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass der Passivhaus-Standard deutlich energieeffizienter ist als aktuelle Bauvorschriften. Modellierte Szenarien bestätigen seine Robustheit als alternativen Nachweisweg.

Der Passivhaus-Standard ist bis zu 4,5-mal energieeffizienter als herkömmliche Bauordnungen, wie eine neue Studie ergeben hat. Die vom Passive House Network (PHN) veröffentlichte Untersuchung vergleicht den Standard anhand modellierter Szenarien mit gängigen Energievorschriften.
Laut der Studie bietet der Passivhaus-Standard einen robusten und alternativen Weg zur Einhaltung von Bauvorschriften, der die Energieeffizienz erheblich steigert. Dies unterstreicht das Potenzial des Passivhaus-Standards zur Reduzierung des Energieverbrauchs im Bausektor, einem bedeutenden Emittenten.
Der Passivhaus-Standard zeichnet sich durch strenge Anforderungen an die Luftdichtheit der Gebäudehülle, Dämmung, Fensterqualität und eine mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung aus. Diese Faktoren minimieren gemeinsam den Heiz- und Kühlbedarf.
Diese Forschung liefert wertvolle Erkenntnisse für Baufachleute und politische Entscheidungsträger, die nach effektiven Strategien zur Senkung des Energieverbrauchs und zur Förderung nachhaltiger Baupraktiken suchen. Das PHN zielt darauf ab, höhere Energieeffizienzstandards im Bauwesen zu etablieren.