Patria und RENK präsentieren Konzept für unbemannte Bodenfahrzeuge der nächsten Generation
Die Rüstungsunternehmen Patria und RENK Group AG haben auf der Eurosatory 2026 in Paris einen Konzeptentwurf für ein schweres, unbemanntes Bodenfahrzeug (UGV) der nächsten Generation vorgestellt.

Die Rüstungsunternehmen Patria und RENK Group AG haben auf der Eurosatory 2026 in Paris einen Konzeptentwurf für ein schweres, unbemanntes Bodenfahrzeug (UGV) der nächsten Generation vorgestellt. Das vorgestellte Modell kombiniert Patrias modulare TRACKX-Fahrzeugplattform mit dem RENK HSWL 076-Getriebe und der Drive-by-Wire-Mobilitätsarchitektur.
Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, den Übergang zu ferngesteuerten und zukünftig autonomen Landfahrzeugen zu beschleunigen. Das Konzeptmodell integriert Patrias Expertise im Bereich Kettenfahrzeuge mit RENKs digitalisierter Antriebslösung, was eine höhere Gemeinsamkeit zwischen bemannten und unbemannten Fahrzeugen ermöglicht.
Patrias CEO Panu Routila erklärte, dass der Konflikt in der Ukraine die Notwendigkeit unbemannter Systeme in der modernen Kriegsführung unterstrichen habe. RENK CEO Alexander Sagel betonte die Bedeutung der europäischen Verteidigungskooperation für die schnelle Umsetzung von Innovationen in skalierbare und zukunftsfähige Fähigkeiten.
Das Konzept adressiert die wachsende Nachfrage von Streitkräften, die Reduzierung der Besatzungsexposition in Hochrisikoumgebungen bei gleichzeitiger Beibehaltung von Mobilität, Schutz und Einsatzwirksamkeit. Das Fahrzeugkonzept wird am Stand von RENK in Halle 6 auf der Eurosatory 2026 ausgestellt.