Patria meldet starkes Umsatz- und EBIT-Wachstum im 1. Quartal 2026
Der Rüstungskonzern Patria verzeichnete ein starkes erstes Quartal 2026. Der Nettoumsatz stieg um 38 Prozent auf 261,8 Millionen Euro, und das Betriebsergebnis verbesserte sich deutlich.

Helsinki – Der Verteidigungs- und Luftfahrtkonzern Patria hat im ersten Quartal 2026 eine starke Leistung erzielt. Der Nettoumsatz stieg im Jahresvergleich um 38 Prozent auf 261,8 Millionen Euro. Das Wachstum wurde hauptsächlich durch das Geschäft mit gepanzerten Fahrzeugen des Unternehmens vorangetrieben.
Das Betriebsergebnis (EBIT) von Patria verzeichnete einen deutlichen Anstieg von 7,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 19,2 Millionen Euro. Der Auftragsbestand des Unternehmens belief sich zum Quartalsende auf 3,4 Milliarden Euro. Obwohl die Neugeschäftseingänge im Vergleich zum außergewöhnlich starken Jahresabschluss 2025 niedriger ausfielen, spiegelt dies die typische projektbasierte Natur und Saisonalität der Branche wider.
Das Unternehmen konzentrierte sich im ersten Quartal auf Lieferungen. Das gemeinsame Programm für gemeinsame gepanzerte Verteidigungsfahrzeuge (CAVS) schritt planmäßig voran, wobei die ersten Patria 6x6-Fahrzeuge Anfang des Jahres an Deutschland ausgeliefert wurden. Patria hat seine Investitionen weiter erhöht, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden und sein Angebot zu erweitern. Ein erheblicher Teil der operativen Bemühungen konzentrierte sich auf den Ausbau der Produktionskapazitäten.
Die Beiträge der Joint Ventures von Patria, Millog und Nammo, zum Nettoumsatz und Betriebsergebnis der Gruppe lagen im Einklang mit dem Vergleichszeitraum. Zu den wichtigsten Ereignissen des Quartals gehörten eine mit Lettland geschlossene Lebenszyklus-Supportvereinbarung für seine CAVS 6x6-Panzerfahrzeugflotte und ein Vertrag mit Kongsberg Defence & Aerospace zur Lieferung von ferngesteuerten Waffenstationen des Typs PROTECTOR RS4 für über 300 Patria 6x6-Panzerfahrzeuge.