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Fertigung

Patria montiert ASCOD-Schützenpanzer in Lettland

Der finnische Rüstungskonzern Patria beginnt mit der Montage und Wartung von ASCOD-Schützenpanzern in Lettland in Partnerschaft mit GDELS. Die ersten Fahrzeuge werden 2026 erwartet.

25. Juni 2026
Patria montiert ASCOD-Schützenpanzer in Lettland

Der finnische Rüstungsgüterhersteller Patria hat angekündigt, mit der Montage und Wartung von ASCOD-Schützenpanzern (Infantry Fighting Vehicle, IFV) in Lettland zu beginnen. Diese Zusammenarbeit mit GDELS-Santa Barbara Sistemas (GDELS) fällt mit dem fünfjährigen Bestehen der Patria-Aktivitäten im Land zusammen und dem ersten Jahrestag der Produktionsstätte Defence Partnership Latvia (DPL) für gepanzerte Fahrzeuge in Valmiera.

Die DPL-Anlage in Valmiera wird für die Montage und Wartung der ASCOD IFVs zuständig sein. Die ersten Produktionseinheiten sollen im Juni 2026 fertiggestellt werden. Diese Partnerschaft soll die Fähigkeiten der lettischen Rüstungsindustrie und das lokale Fachwissen durch Technologietransfer von Patria stärken.

Ausgestattet mit NATO-Standard Level 4-Panzerung, automatischen Kanonen, Panzerabwehrwaffensystemen, Maschinengewehren und fortschrittlicher Schlachtfeldtechnologie sollen die ASCOD IFVs die Situationswahrnehmung der Truppen verbessern. Jedes Fahrzeug wird eine dreiköpfige Besatzung benötigen und kann sechs voll ausgerüstete Soldaten transportieren.

Am 30. Januar 2025 unterzeichnete das lettische Verteidigungsministerium einen Vertrag mit GDELS-Santa Bárbara Sistemas über die Lieferung von 42 ASCOD IFVs für die lettischen Nationalen Streitkräfte im Wert von 373 Millionen Euro. Die ersten ASCOD IFVs werden voraussichtlich im Herbst 2026 einsatzbereit sein.

Originalquelle: patriagroup.com