Patria beginnt Fertigung von Fahrzeugteilen in Lettland
Das Verteidigungsunternehmen Patria wird die Fertigung von Fahrzeugteilen in Lettland aufnehmen und kooperiert dafür mit dem lokalen Unternehmen EMJ Metāls.

Der Rüstungs- und Luftfahrttechnologiekonzern Patria hat angekündigt, die Fertigung von Fahrzeugteilen in Lettland aufzunehmen. Das Unternehmen hat eine Vereinbarung mit EMJ Metāls getroffen, einem lokalen Spezialisten für Blechverarbeitung.
Die Vereinbarung zur Teilefertigung steht im Zusammenhang mit einem gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsvertrag für ein gepanzertes Fahrzeugsystem, das im Oktober zwischen Finnland, Lettland und Patria unterzeichnet wurde. Jussi Järvinen, Präsident des Geschäftsbereichs Land bei Patria, betonte, dass die Einbeziehung der lokalen Industrie in das Projekt eine natürliche Fortsetzung und Teil von Patrias Vorgehensweise sei.
„Wir bauen nun eine einheitliche Lieferkette aus bestehenden finnischen und neuen lettischen Akteuren auf, die unsere Aktivitäten in all unseren Projekten unterstützen wird“, sagte Järvinen. EMJ Metāls wird als das größte Unternehmen seiner Art im Baltikum beschrieben, mit einem Umsatz von 15 Millionen Euro im Jahr 2019.
Durch diese Partnerschaft strebt Patria danach, seine Lieferkette zu stärken und die industriellen Kapazitäten Lettlands zu nutzen. Das Unternehmen ist international tätig und hat Standorte in mehreren Ländern, darunter Finnland, Schweden, Norwegen, Belgien, Estland und Spanien.