Patrias Expertise bei Flugzeugmotoren-Wartung weckt globales Interesse
Das Rüstungsunternehmen Patria erweitert seine Dienstleistungen für die Wartung von Flugzeugtriebwerken über Europa hinaus. Die Expertise des Unternehmens in der Reparatur und Wartung von Pratt & Whitney F100-Triebwerken hat in neuen Geschäftsfeldern Nachfrage erzeugt.

Der Rüstungskonzern Patria baut sein internationales Geschäft im Bereich Wartungsdienstleistungen für Flugzeugtriebwerke aus. Die belgische Einheit des Unternehmens, PBEC (Patria Belgium Engine Center), die auf die Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) von Pratt & Whitney F100-Kampftriebwerken für F-15 und F-16 spezialisiert ist, hat auch außerhalb Europas Interesse geweckt.
Der Kundenstamm von Patria umfasst die Luftstreitkräfte von rund 15 Ländern, und das Unternehmen strebt nun aktiv danach, sein Geschäft nach Asien sowie nach Nord- und Südamerika auszudehnen. Nach Angaben des Unternehmens bieten seine starke Expertise und lange Erfahrung in der Triebwerksinstandhaltung einen Wettbewerbsvorteil auf dem Markt.
"Das Versprechen 'wenn 'wenn' keine Option ist', passt perfekt zu unseren Flugdienstleistungen weltweit. Wir sind der natürliche Partner für Kunden im Verteidigungssektor und für deren kritische Einsätze", erklärte Janne Räkköläinen, Senior Vice President für das Marktgebiet Welt bei Patria.
Das Unternehmen erwartet eine bedeutende Nachfrage, insbesondere für die Wartung von F-16-Kampftriebwerken, da viele Luftstreitkräfte diese Flugzeuge voraussichtlich noch 10 bis 20 Jahre betreiben werden. Darüber hinaus bereitet sich Patria in Zusammenarbeit mit Pratt & Whitney auf Montage- und Wartungsprojekte für F-35-Kampftriebwerke vor.