PayerParity veröffentlicht Vergleichsstudie zur Abrechnungsgenauigkeit von Medicare-Daten
PayerParity hat die Ergebnisse von 5.000 Testfällen vorgelegt, bei denen die Software-Berechnungen mit den offiziellen CMS-Zahlen mit einer Abweichung von weniger als einem Dollar übereinstimmten.

Das Softwareunternehmen PayerParity hat eine Genauigkeitsstudie für sein Medicare- und Medicaid-Abrechnungstool veröffentlicht. Dabei wurden 5.000 stationäre Abrechnungsfälle mit dem offiziellen „CMS Web Pricer“ der US-Bundesbehörden verglichen. Alle Ergebnisse lagen innerhalb einer Marge von einem Dollar, wobei die größte Differenz bei 22 Cent lag.
Die Untersuchung umfasste ein Volumen von etwa 89 Millionen US-Dollar an Medicare-Zahlungen aus 60 verschiedenen Krankenhäusern. Besonders komplexe Abrechnungskonstellationen, wie etwa Patiententransfers oder Kosten-Ausreißer, wurden in den Test aufgenommen, um die Belastbarkeit der Software zu prüfen. Die vollständigen Daten wurden für eine externe Überprüfung öffentlich zugänglich gemacht.
Laut dem technischen Leiter Sanju Chand soll die Transparenz der Berechnungsschritte Krankenkassen dabei helfen, Abrechnungen besser nachzuvollziehen und bei Vertragsverhandlungen mit Leistungserbringern auf einer fundierten Basis zu argumentieren. Das Unternehmen betont, dass eine exakte Nachvollziehbarkeit bei Audits und Streitfällen unerlässlich sei.