Paytm erwartet höhere Margen durch neue UPI-Gebührenstruktur
Das Fintech-Unternehmen Paytm prognostiziert einen Anstieg der Verarbeitungsmargen um 2,5 Basispunkte durch die Einführung einer 0,4-prozentigen Gebühr auf UPI-Zahlungen.
Paytm, die Tochtergesellschaft der One97 Communications, rechnet mit einer Verbesserung seiner Margen in der Zahlungsabwicklung nach der Implementierung der neuen UPI-Gebührenordnung des NPCI. Die Einführung einer Gebühr von 0,4 Prozent auf Händlertransaktionen über 2 000 Rupien soll die Rentabilität des Zahlungsgeschäfts stützen.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 verzeichnete das Unternehmen einen Nettogewinn von 225 Crore Rupien, verglichen mit 21 Crore Rupien im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um 28 Prozent auf 2 648 Crore Rupien. Dieses Wachstum wurde primär durch ein höheres Transaktionsvolumen und den Ausbau der Kreditvermittlung getrieben. Paytm betonte, dass der Erfolg des Unternehmens auf der Monetarisierung durch Finanzdienstleistungen basiert, nicht allein auf Transaktionsgebühren.
Trotz der positiven Entwicklung stiegen die Kosten für die Zahlungsabwicklung auf 805 Crore Rupien. Um die Effizienz zu steigern, investiert Paytm verstärkt in KI-gestützte Produkte für Unternehmenskunden sowie in den Ausbau der Cloud-Infrastruktur. Die Anzahl der Händler, die das Abonnement-Modell des Unternehmens nutzen, ist auf 16,4 Millionen angestiegen.