PayU führt KI-Betrugsschutz für grenzüberschreitende Kartenzahlungen ein
Das Fintech-Unternehmen PayU hat in Indien eine KI-gestützte Lösung zum Schutz vor Betrug eingeführt, die Händlern helfen soll, internationale Betrugsfälle zu bekämpfen. Das neue Tool richtet sich speziell an indische Unternehmen, die grenzüberschreitende Kartenzahlungen akzeptieren.

Das Fintech-Unternehmen PayU hat am Freitag eine KI-gestützte Lösung zum Schutz vor Betrug für indische Händler eingeführt, die internationale Kartenzahlungen akzeptieren. Das neue Tool, Fraud Liability Protect (FLP), soll Unternehmen vor zunehmenden KI-gestützten Betrugsmaschen, einschließlich betrügerischer Rückbuchungen, schützen.
PayU gibt an, dass indische Händler vor einem Dilemma stehen: strengere Betrugskontrollen können die Authentifizierung erschweren, während lockerere Kontrollen sie Betrug und Umsatzverlusten aussetzen. FLP nutzt KI und risikobasierte Profilerstellung, um grenzüberschreitende Kartenzahlungen zu bewerten, verdächtige internationale Transaktionen zu identifizieren und Händler vor internationalen Kartenbetrug zu schützen.
Die Lösung kombiniert drei Kernfunktionen: KI/ML-gestützte Risikobewertung, dynamische risikobasierte Authentifizierung und Schutz vor Betrugshaftung. PayU berichtet, dass seine Händler bereits eine Verbesserung der Erfolgsquote internationaler Kartenzahlungen um 4–5 % verzeichnen, bei gleichzeitig reduzierter Betrugsexponierung.
Die neue Lösung richtet sich speziell an kleine und mittlere indische Unternehmen in Sektoren wie Reise, E-Commerce und Foodtech, wo fehlgeschlagene grenzüberschreitende Zahlungen direkte Auswirkungen auf den Umsatz haben können. Ein Online-Reiseanbieter verzeichnete nach der Einführung von FLP Berichten zufolge eine Verbesserung der Zahlungserfolgsquoten um 14 % und eine Reduzierung seines Betrugs-zu-Umsatz-Verhältnisses um 83 %. Das Foodtech-Unternehmen Zomato nutzt die Lösung ebenfalls.