PBS-Sender verklagt Rechenzentrum wegen verlorener 50 TB Daten
Ein PBS-Partner, Nine PBS, verklagt einen Rechenzentrumsanbieter, um nach dem Ausfall seines Cloud-Speicheranbieters wieder Zugriff auf 50 Terabyte an Daten zu erhalten.

Nine PBS, ein PBS-Partner aus St. Louis, hat eine Klage gegen Iron Mountain Data Centers eingereicht, um den Zugriff auf etwa 50 Terabyte an archivierten Daten wiederzuerlangen. Die Daten sind von permanentem Verlust bedroht, nachdem der Cloud-Speicheranbieter der Station, Open Source Storage (OSS), den Betrieb eingestellt hat und nicht mehr erreichbar ist.
Die Klage besagt, dass OSS ein Rechenzentrum von Iron Mountain in Denver zur Speicherung der digitalen Vermögenswerte von Nine PBS nutzte. Nachdem OSS zahlungsunfähig wurde, behauptet Nine PBS, dass Iron Mountain die Herausgabe der Daten verweigert habe, obwohl die Station versucht habe, ihre umfangreichen Archive wiederherzustellen.
Die fraglichen Daten umfassen einzigartige und unersetzliche historische Inhalte, wie die Berichterstattung des Senders über die COVID-19-Pandemie, die Geschichte von East St. Louis und Berichte über die große Überschwemmung von 1993. Über 11.000 Dateien sind Berichten zufolge gefährdet.
Diese Situation verdeutlicht die Komplexität und potenziellen Risiken von Datenspeicherlösungen durch Dritte. Nine PBS verfolgt rechtliche Schritte, um seine wertvollen historischen Aufzeichnungen zu sichern.