Peabody wegen Wertpapierbetrugs nach Anlegerverlusten verklagt
Eine Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs wurde gegen Peabody Energy Corporation eingereicht. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Investoren über die Kohleförderung in seiner Centurion-Mine irrezgeführt zu haben. Anleger sollen erhebliche Verluste erlitten haben.

Peabody Energy Corporation (NYSE: BTU) sieht sich einer Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs gegenüber. Kläger werfen dem Unternehmen vor, Investoren über die Produktionsleistung seiner Centurion-Mine für hochwertiger Kokskohle irrezugeführt zu haben. Diese angeblichen Falschangaben führten zu einem erheblichen Kursverfall der Peabody-Aktie.
Laut der Klageschrift hatte Peabody angekündigt, die Förderung in der Centurion-Mine zu beschleunigen und prognostizierte eine deutliche Steigerung der Lieferungen von hochwertiger Kokskohle für das Jahr 2026. Die Klage behauptet jedoch, dass die Mine während der Inbetriebnahme auf erhebliche operative Schwierigkeiten stieß, was zu höheren Kosten und einer geringeren Ausbringungsmenge als angegeben führte.
Am 30. März 2026 meldete Peabody geringere als erwartete Verkaufsmengen aus Centurion unter Berufung auf „größere als erwartete Herausforderungen bei der Inbetriebnahme der Mine“. Diese Nachricht führte zu einem Kursrückgang der Peabody-Aktie um fast 10 Prozent. Die Situation verschärfte sich am 5. Mai 2026, als Peabody weitere Verzögerungen, gestiegene Kosten und eine reduzierte Produktionsprognose für das Gesamtjahr bekannt gab, was zu einem weiteren Kursverfall führte.
Die Frist für Investoren, sich als "Lead Plaintiff" in dem Fall zu bewerben, ist der 24. August 2026. Die Klage wurde beim U.S. District Court für den östlichen Bezirk von Missouri eingereicht und trägt den Titel McGeachy v. Peabody, et al..