PepsiCo setzt auf digitale Zwillinge zur Fabrikoptimierung
PepsiCo führt die 'Digital-Twin'-Technologie ein, um präzise 3D-Modelle seiner Produktionsanlagen zu erstellen. Ziel ist es, virtuelle Tests neuer Layouts und Prozessoptimierungen durchzuführen und die Produktionseffizienz ohne physische Ausfallzeiten zu steigern.

Der Lebensmittel- und Getränkehersteller PepsiCo optimiert seine Produktionsstätten mithilfe von digitalen Zwillingen. Dabei handelt es sich um lebendige, datengesteuerte digitale Abbilder physischer Umgebungen, die es ermöglichen, Prozesse zu simulieren und zu optimieren, bevor physische Änderungen vorgenommen werden.
Das Unternehmen scannt seine Anlagen, um millimetergenaue 3D-Modelle zu erstellen. Ingenieure nutzen diese virtuellen Umgebungen, um Produktionsengpässe zu identifizieren und neue Layouts zu testen. Dies reduziert Kosten und Risiken, die mit traditionellen Fabrikumgestaltungen verbunden sind.
PepsiCo startete Pilotprojekte mit digitaler Twin-Technologie in seinen US-Betrieben vor einigen Jahren. Erste Ergebnisse sind beachtlich: Ein Getränkeproduktionswerk erwartet eine Steigerung der Produktionskapazität um 40 Prozent, während andere Standorte eine Durchsatzsteigerung von 15 bis 20 Prozent melden.
Um die Nutzung zu erweitern, ging PepsiCo Partnerschaften mit Siemens und Nvidia ein. Durch die Integration ihrer digitalen Twin-Plattform in globale Arbeitsabläufe beschleunigt das Unternehmen seine digitale Planungsstrategie und reagiert effektiver auf veränderte Konsumentenwünsche und Lieferkettenkomplexitäten.