Perimenopause- und Wechseljahrsbeschwerden kosten Arbeitnehmerinnen fast 35 Arbeitstage pro Jahr
Eine neue Umfrage von Womea zeigt, dass 87 % der Frauen unter Perimenopause- oder Wechseljahrsbeschwerden leiden, die ihre Arbeitsleistung direkt beeinträchtigen. Das Management dieser Symptome kann zu erheblichen Arbeitszeitausfällen führen.

Perimenopause- und Wechseljahrsbeschwerden können berufstätige Frauen laut einer neuen Umfrage von Womea durchschnittlich bis zu 35 Arbeitstage pro Jahr kosten. Die Studie, für die 831 Frauen über 45 befragt wurden, verdeutlicht die erheblichen Auswirkungen hormoneller Umstellungen auf das Berufsleben.
Ein bedeutendes Problem ist der Mangel an medizinischer Versorgung, da bis zu 80 % der Frauen mit mäßigen bis schweren Symptomen keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Symptome wie Hitzewallungen, Angstzustände, Schlafstörungen und Gehirnnebel können die Arbeit erheblich beeinträchtigen. Die häufigsten berichteten störenden Symptome waren Schlafprobleme und Müdigkeit (63 %), gefolgt von Konzentrationsschwierigkeiten (58 %).
Laut der Umfrage gaben 87 % der Frauen an, dass Perimenopause- oder Wechseljahrsbeschwerden ihre Arbeitsleistung im vergangenen Jahr beeinträchtigt haben. Im Durchschnitt verloren Frauen etwa eine Stunde pro Arbeitstag für das Management der Symptome, was 276 Stunden oder 34,5 verlorenen Arbeitstagen pro Jahr entspricht. Infolgedessen haben 17 % das Gefühl, Beförderungen, Gehaltserhöhungen oder prestigeträchtige Projekte verpasst zu haben.
Viele Frauen legen ihre Symptome aus Angst vor Verurteilung oder Stigmatisierung ihren Arbeitgebern nicht offen. Nur ein kleiner Prozentsatz (11 %) gab an, dass ihr Arbeitgeber eine Richtlinie zur Menopause oder zur Gesundheit im mittleren Lebensalter hat. Die Forschung unterstreicht die Notwendigkeit, diese natürlichen Übergänge am Arbeitsplatz zu normalisieren und berufstätige Frauen zu unterstützen.