Pernod Ricard schließt Rückkaufangebot für Anleihen ab
Pernod Ricard hat ein Rückkaufprogramm für Anleihen im Volumen von 1,2 Milliarden Euro beendet, um die Kapitalstruktur zu optimieren.
Der Spirituosenhersteller Pernod Ricard hat den Rückkauf verschiedener Anleihetranchen im Gesamtwert von 1,219 Milliarden Euro abgeschlossen. Das am 20. Oktober angekündigte Angebot umfasste Papiere mit Fälligkeiten zwischen 2027 und 2032. Die erworbenen Schuldverschreibungen werden zum 30. Oktober 2026 eingezogen und gelöscht.
Die Finanzierung des Rückkaufs erfolgt durch die Emission neuer Hybridanleihen über 1,5 Milliarden Euro. Diese werden nach IFRS-Rechnungslegungsstandards vollständig als Eigenkapital verbucht, was dem Unternehmen eine aktivere Verwaltung seiner Schuldenlaufzeiten ermöglicht.
Da bei der Tranche mit Fälligkeit im September 2027 die Schwelle von 75 Prozent für das Rückkaufangebot nicht erreicht wurde, behält sich Pernod Ricard das Recht vor, die verbleibenden Papiere zu einem späteren Zeitpunkt zu kündigen. Eine Entscheidung darüber werde von den jeweiligen Marktbedingungen abhängig gemacht.