Pernod Ricard meldet 3% Umsatzrückgang in herausforderndem Umfeld
Pernod Ricard verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 einen organischen Umsatzrückgang von 3,0 % aufgrund schwieriger Marktbedingungen, insbesondere in China und den USA. Das Unternehmen konnte jedoch seine organische Betriebsmarge ausweiten und den freien Cashflow verbessern.

Pernod Ricard gab für das Geschäftsjahr 2025 einen organischen Umsatzrückgang von 3,0 % bekannt. Der Gesamtumsatz belief sich auf 10,96 Milliarden Euro. Der berichtete Umsatz sank um 5,5 %, beeinflusst durch ungünstige Wechselkurseffekte. Das Unternehmen verzeichnete eine organische Umsatzentwicklung von -3,0 % in Nord- und Südamerika, -4 % in Asien und dem Rest der Welt sowie -2 % in Europa. Der globale Reisehandel (GTR) verzeichnete einen deutlichen Rückgang von -13 %.
Besondere Herausforderungen zeigten sich in China mit einem Umsatzrückgang von 21 %, bedingt durch ein schwieriges makroökonomisches Umfeld und schwache Konsumstimmung. Auch der US-Markt verzeichnete einen Rückgang von 6 %, zurückzuführen auf gedämpfte Verbrauchervertrauen und wirtschaftliche Moderation. Trotz des allgemeinen Umsatzrückgangs meldete Pernod Ricard eine positive Volumenerholung von +2 % und eine Marktanteilsgewinnung oder -haltung in den meisten Regionen.
Operativ erzielte Pernod Ricard eine starke organische Ausweitung der Betriebsmarge um 64 Basispunkte. Diese Verbesserung wurde durch Kostendisziplin und den Abschluss eines bedeutenden Effizienzprogramms im Wert von 900 Millionen Euro unterstützt. Das Unternehmen erwirtschaftete zudem einen freien Cashflow von 1,1 Milliarden Euro, eine Steigerung um 18 %, angetrieben durch ein effektives Management des Umlaufvermögens.
Für die Zukunft plant Pernod Ricard, weiterhin in Markenattraktivität und nachhaltiges langfristiges Wachstum zu investieren, wobei die Kapitalausgaben und strategischen Lagerbestände ihren Höhepunkt überschritten haben. Die vorgeschlagene Dividende bleibt mit 4,70 Euro pro Aktie stabil. Das Unternehmen erwartet eine Rückkehr zum Wachstum im Geschäftsjahr 2026, insbesondere eine Erholung im globalen Reisehandel.