Pernod Ricard verzeichnet im ersten Halbjahr Umsatzrückgang von 4 %
Pernod Ricard meldete im ersten Halbjahr einen organischen Umsatzrückgang von 4 %, bedingt durch schwierige Marktbedingungen in den USA und China.

Pernod Ricard, der zweitgrößte Produzent von Weinen und Spirituosen weltweit, verzeichnete im ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres, das am 30. September 2024 endete, einen organischen Umsatzrückgang von 4 %. Der berichtete Nettoumsatz des Unternehmens sank um 6 % auf 6,176 Milliarden Euro, während der organische Betriebsgewinn (PRO) um 2 % auf 1,985 Milliarden Euro zurückging.
Der Umsatzrückgang wurde maßgeblich durch die herausfordernden Marktbedingungen in den Vereinigten Staaten, wo die Verkäufe um 7 % sanken, und in China, das aufgrund eines schwachen makroökonomischen Klimas und reduzierter Konsumgüternachfrage einen Rückgang von 25 % verzeichnete, beeinflusst. Insbesondere die Marke Martell Cognac verzeichnete in beiden Regionen deutliche Einbußen.
Trotz des Umsatzrückgangs konnte das Unternehmen seine organische Betriebsgewinnmarge um 65 Basispunkte steigern. Diese Verbesserung wurde auf Ertragsmanagement, Marketingflexibilität, betriebliche Effizienz und strenge Kostenkontrolle zurückgeführt, was Widerstandsfähigkeit inmitten zyklischer Gegenwinde zeigte.
Pernod Ricard bekräftigte sein Engagement für Investitionen in langfristiges, nachhaltiges Wachstum und wies darauf hin, dass strategische Investitionen in Sachanlagen und Lagerbestände im Geschäftsjahr 2024 ihren Höhepunkt erreichten. Der freie Cashflow verbesserte sich auf 440 Millionen Euro. Das Unternehmen erwartet im zweiten Halbjahr günstigere Wechselkurseffekte, die die Ergebnisse für das Gesamtjahr unterstützen dürften.