Persönlichkeitstests können Teamkultur verbessern, erfordern aber korrekte Anwendung
Persönlichkeitstests wie Myers-Briggs und StrengthsFinder können Teams ein gemeinsames Vokabular bieten und das Verständnis für unterschiedliche Arbeitsstile fördern, wenn sie richtig eingesetzt werden.

Persönlichkeitstests können wertvolle Werkzeuge zur Förderung der Teamkultur sein, vorausgesetzt, sie werden verantwortungsvoll eingesetzt, so ein Artikel im Inc. Magazine. Die Publikation schlägt vor, dass Frameworks wie Myers-Briggs und StrengthsFinder eine gemeinsame Sprache für Teammitglieder schaffen können, die das Verständnis für unterschiedliche Arbeitsweisen erleichtert, ohne Schuldzuweisungen.
Der Artikel betont, dass Testergebnisse nicht für Einstellungsentscheidungen herangezogen oder als Entschuldigung für schlechte Leistungen verwendet werden sollten. Stattdessen ist ihr Zweck, einen Rahmen für Gespräche zu bieten und das Verständnis dafür zu verbessern, warum Teammitglieder unterschiedlich agieren. Beispielsweise könnte eine Führungskraft die Stärke eines Teammitglieds erkennen, das Details sorgfältig prüft und potenzielle Probleme in Projektplänen aufzeigt.
Der entscheidende Faktor ist, wie diese Ergebnisse genutzt werden. Sie sollten keine Ausreden oder Schutzschilde für die Vermeidung schwieriger Aufgaben oder Gespräche werden. Das Unternehmen muss klarstellen, dass die Ergebnisse zwar erklären können, warum etwas für eine Einzelperson schwierig ist, sie die Person aber nicht von der Erledigung der Aufgabe entbinden.
Das Inc. Magazine legt drei Regeln für den effektiven Einsatz von Persönlichkeitstests dar: Verwenden Sie sie nach der Einstellung, niemals während des Einstellungsprozesses. Teilen Sie die Ergebnisse offen im Team, um Empathie aufzubauen. Betrachten Sie jedes Ergebnis als eine anfängliche Hypothese, die die Person nach eigenem Ermessen überarbeiten kann.
Zusammenfassend rät der Artikel Führungskräften, Persönlichkeitsanalysen zu nutzen, um unterschiedliche Stile zu identifizieren und Reibungen durch Verständnis zu lösen, anstatt Einzelpersonen als "schwierig" zu bezeichnen.