Peter Froese wird posthum mit Hans-Mommsen-Preis geehrt
Das Lebenswerk des Künstlers Peter Froese wird nach dessen plötzlichem Tod mit dem Hans-Mommsen-Preis gewürdigt. Die Preisverleihung ist für Oktober angesetzt.

Der Kreis Nordfriesland wird den Bredstedter Künstler und Kupferstecher Peter Froese posthum mit dem Hans-Mommsen-Preis auszeichnen. Froese war am vergangenen Freitag, 24. Juli, im Alter von 87 Jahren plötzlich verstorben. Ursprünglich sollte er Ende Oktober im Schloss vor Husum für sein Lebenswerk geehrt werden.
Der Hans-Mommsen-Preis gilt als die höchste Auszeichnung des Kreises Nordfriesland. Nach Angaben der Kreisverwaltung soll die geplante Veranstaltung dennoch stattfinden. Wie der Ablauf nach dem Tod des Künstlers angepasst wird, ist derzeit noch unklar.
Peter Froese war bekannt für seine detailreichen Stadtlandschaften sowie seine Darstellungen von Straßenszenen und ländlichem Leben. Seine Werke sind unter anderem im St.-Annen-Museum in Lübeck und im Nissenhaus in Husum zu sehen. Seine internationale Anerkennung zeugt von der Bedeutung seines Schaffens für die Kunstgeschichte.
Der Verlust von Peter Froese stellt einen bedeutenden Einschnitt für die Kunstszene dar. Seine innovative Technik und seine einzigartige Perspektive auf seine Motive hinterlassen ein bleibendes Erbe.