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Gesundheit

Pfizers und BioNTechs Kombinationsimpfstoff erfüllte nicht alle Immunogenitätsziele

Der Kombinationsimpfstoffkandidat von Pfizer und BioNTech gegen Grippe und COVID-19 erreichte eines von zwei primären Immunogenitätszielen in einer Phase-3-Studie. Der Impfstoff zeigte jedoch keine ausreichende Reaktion gegen den Influenzastamm B.

16. Juni 2026
Pfizers und BioNTechs Kombinationsimpfstoff erfüllte nicht alle Immunogenitätsziele
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Pfizer Inc. und BioNTech SE haben die ersten Ergebnisse ihrer Phase-3-Klinikstudie für einen mRNA-basierten Kombinationsimpfstoffkandidaten bekannt gegeben, der auf Influenza und COVID-19 abzielt. Die Studie umfasste über 8.000 Erwachsene und hatte zum Ziel, die Sicherheit, Verträglichkeit und Immunogenität des Impfstoffs zu bewerten.

Der Kombinationskandidat, der den mRNA-basierten Influenzaimpfstoff von Pfizer mit dem lizenzierten COVID-19-Impfstoff von BioNTech kombiniert, erreichte eines seiner beiden primären Immunogenitätsziele. Insbesondere zeigte er vergleichbare Antikörperreaktionen gegen SARS-CoV-2 im Vergleich zu einem separaten COVID-19-Impfstoff. Der Impfstoff löste auch starke Reaktionen gegen den Influenza-A-Stamm aus und übertraf damit die Werte einiger Vergleichsimpfstoffe.

Der Kandidat erreichte jedoch nicht sein Ziel bezüglich des Influenza-B-Stammes. Der Impfstoff erfüllte das Ziel der Nicht-Unterlegenheit bei den Antikörperreaktionen gegen Influenza B nicht, obwohl er einen Trend zu höheren Reaktionen gegen Influenza A zeigte. Die Unternehmen gaben an, Modifikationen des Kandidaten zu prüfen, um seine Wirksamkeit gegen Influenza B zu verbessern, und planen, die nächsten Schritte mit den Zulassungsbehörden zu besprechen.

Parallel dazu meldete Pfizer auch ermutigende Daten aus einer separaten Phase-2-Studie seines eigenständigen mRNA-basierten Influenzaimpfstoffs. Dieser separate Impfstoffkandidat zeigte eine robuste Immunogenität gegen alle drei Influenzastämme im Vergleich zu einem Standard-Influenzimpfstoff.

Die Unternehmen betonen, dass Kombinationsimpfstoffe einen effizienten Ansatz zur Verringerung der Belastung durch Atemwegserkrankungen darstellen und engagieren sich für deren Weiterentwicklung. Während der laufenden Sicherheitsüberprüfung wurden keine Sicherheitssignale für den Kombinationsimpfstoffkandidaten identifiziert.

Originalquelle: pfizer.com