Pfizer und BioNTech ändern Lieferplan für COVID-19-Impfstoffe mit der EU
Pfizer und BioNTech haben sich mit der Europäischen Kommission auf eine Anpassung ihrer Lieferpläne für den COVID-19-Impfstoff geeinigt. Lieferungen von Juni-August 2022 werden nun zwischen September und dem vierten Quartal erfolgen.

Der Pharmakonzern Pfizer und das Mainzer Biotech-Unternehmen BioNTech haben eine Vereinbarung mit der Europäischen Kommission (EG) getroffen, um die Lieferpläne für ihren COVID-19-Impfstoff anzupassen. Die ursprünglich für Juni bis August 2022 vorgesehenen Lieferungen werden nun auf den Zeitraum von September bis zum vierten Quartal 2022 verschoben.
Diese Maßnahme soll die laufenden Impfprogramme der EU und ihrer Mitgliedstaaten unterstützen und den sich wandelnden Bedürfnissen im Rahmen der Pandemie gerecht werden. Pfizer und BioNTech erklärten, dass diese Terminänderung weder die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2022 noch die Verpflichtung zur Lieferung der vereinbarten Gesamtzahl von Impfstoffdosen an die EU-Mitgliedstaaten beeinflusst.
Die Unternehmen setzen außerdem ihre Forschung an angepassten und variantenbasierten Impfstoffen fort und erwarten, in den kommenden Monaten Daten dazu zu veröffentlichen. Die genauen Gründe für die Neuplanung der Lieferungen wurden nicht weiter spezifiziert.