Pfizer und Clear Creek Bio kooperieren bei der Erforschung von SARS-CoV-2-Protease-Hemmern
Pfizer Inc. und Clear Creek Bio, Inc. haben eine Forschungs- und Lizenzvereinbarung geschlossen, um die Entwicklung von Inhibitoren gegen die papainähnliche Protease (PLpro) von SARS-CoV-2 voranzutreiben. Ziel ist die Erforschung einer neuen Klasse oraler antiviraler Medikamente gegen COVID-19.

Pharmaunternehmen Pfizer Inc. und Clear Creek Bio, Inc. haben eine Forschungszusammenarbeit und eine exklusive Lizenzvereinbarung bekannt gegeben.
Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Entdeckung und Entwicklung von Inhibitoren gegen die papainähnliche Protease (PLpro) von SARS-CoV-2 zu fördern. Dieses Enzym spielt eine Schlüsselrolle bei der Virusreplikation und könnte die Grundlage für eine neue Klasse oraler Virostatika gegen COVID-19 bilden.
PLpro ist neben der Hauptprotease des Virus für dessen Vermehrung unerlässlich. Diese Zusammenarbeit soll die Pipeline von Pfizer im Bereich antiinfektiver Mittel erweitern und das bestehende Portfolio an COVID-19-Produkten durch neue Wirkstoffe ergänzen, die auf unterschiedliche virale Ziele gerichtet sind.
Pfizer betonte die anhaltende Notwendigkeit antiviraler Therapien und wies darauf hin, dass COVID-19 noch Jahre eine globale Gesundheitsgefahr darstellen könnte. Das Unternehmen strebt an, dem Virus durch fortlaufende klinische Entwicklung und strategische Partnerschaften immer einen Schritt voraus zu sein.
Clear Creek Bio identifizierte PLpro als vielversprechendes Ziel und entwickelte interne, potente Hemmstoffe. Im Rahmen der Vereinbarung erhält Clear Creek Bio eine Vorauszahlung sowie potenzielle Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren. Pfizer wird die weitere Entwicklung und Kommerzialisierung von identifizierten Kandidaten verantworten.